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Zeit:26.02.2020 14:16

Die Sterlingkrise 1931

Durch die Wirtschaftskrise erfuhr die Handelsbilanz des Vereinigten Königreichs in den Jahre 1929 bis 1931 ein Defizit in Höhe von 60 Millionen Pfund. Es wurde für die Bank von England schwieriger den Kurs des Pfund Sterling innerhalb der Bewertungsrichtlinien des Goldstandards festzulegen. Die britische Leistungsbilanz verschlechterte sich. Daraus folgt eine Verringerung der Goldbestände der britischen Banken. Die Grundlage für einen Angriff auf das Pfund Sterling waren gebildet. Die Bank von England setzte sich gegen den Angriff auf das Pfund Sterling mit einer Diskontsatzerhöhung zur Wehr und nahm dabei eine Arbeitslosenquote von 20 Prozent in Kauf. Das Misstrauen der Spekulanten wuchs und ein Angriff auf das Pfund Sterling konnte nicht aufgehalten werden. Am 19.September 1931 symbolisierte die Aussetzung der Goldkonvertibilität des Pfund Sterlings den Zerfall des internationalen Goldstandards. Das Pfund stand im Zentrum des Vorkriegssystems und stellte in der Zeit zwischen den Weltkriegen einen der drei Blöcke dar. Innerhalb von drei Monaten verlor das Pfund nahezu ein Drittel eines Wertes und erschütterte das Vertrauen in die Währungen. Die ausländischen Zentralbanken konvertierten ihre Dollarreserven in Gold, da sie hohe Verluste befürchteten.

Quelle: Wikipedia

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